Familienfreundliches Aktionsprogramm am 30./31. Juli 2016 bei jedem Wetter

Bayrischzell / Brannenburg – Am Samstag, 30. und Sonntag, 31. Juli 2016 lädt die Wendelsteinbahn in Zusammenarbeit mit dem Verein für Höhlenkunde in München e.V. und der Bergwacht wieder zum „Höhlen-Erlebnis-Wochenende am Wendelstein“ ein. Zum Jubiläum – die beliebte Aktion findet zum zehnten Mal in Folge statt – gibt es einen besonderen Schwerpunkt: „Leben im Dunkel“.

In einer kleinen Ausstellung, Präsentationen und Kurzvorträgen erfahren die Besucher erstaunliches über die Vielfalt der Tierwelt in den Höhlen der Alpen: über 50 Tierarten leben allein in der Wendelsteinhöhle. Stefan Zaenker aus Fulda, Deutschlands bester Kenner dieser Materie, lässt die Besucher durch sein Hochleistungsmikroskop blicken – hinein in eine Welt, die man so noch nie gesehen hat.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm spricht die ganze Familie an: In Deutschlands höchster Schauhöhle beantworten Höhlenforscher alle Fragen, im Höhlenquiz können die Besucher das neu erworbene Wissen testen. An der „Schlufkiste“ dürfen Nachwuchs-Höhlenforscher ihre Geschicklichkeit beweisen. Auch das speziell ausgebildete Höhlenretter-Team  der Bergwacht München ist wieder vor Ort, um bei einer Rettungssimulation an der „Schwaigerwand“ sein Können zu demonstrieren. Die Bergwacht Brannenburg präsentiert sich mit Abseilspaß für Kinder. Selbst die unerschlossenen Winkel der Wendelsteinhöhle können Interessierte zusammen mit einem fachkundigen Höhlenforscher an den beiden Aktionstagen erkunden. Eine entsprechende Ausrüstung kann vor Ort geliehen werden. Der Höhleneintritt ist am Aktionswochenende gratis. Lediglich für die Teilnahme an der Spezial-Tour zur „Wendelstein-Herzkammer“ ist eine Spende in Höhe von 15 Euro an den Höhlenverein erbeten. Das Höhlen-Erlebnis-Wochenende am Wendelstein findet bei jeder Witterung statt. Für die Anreise per Zahnradbahn in Brannenburg oder der Seilbahn in Bayrischzell nach Familienkarten oder günstigen Kombitickets fragen. Mehr Infos unter www.wendelsteinbahn.de oder Telefon 08034 / 3080.

Ins Leben gerufen wurde das Höhlen-Erlebnis-Wochenende am Wendelstein im Jahr 2007 von Höhlenforscher Peter Hofmann aus Oberaudorf, die erfolgreiche Aktion feiert in diesem Jahr somit ihr 10-jähriges Jubiläum. Der Themenschwerpunkt „Leben im Dunkel“ bildet gleichzeitig einen ersten Zwischenbericht zum gleichnamigen Projekt- Dabei wurde erstmals die Tierwelt der alpinen Höhlen in Bayern intensiv untersucht – die Auswertung ist noch im Gange. Die ersten Ergebnisse lassen die Fachwelt schon jetzt aufhorchen, so wurde in der Wendelsteinhöhle etwa ein weltweiter Zweitnachweis einer Tierart entdeckt. Zu einem Pressetermin im Herbst wird die bayerische Umweltministerin Scharf erwartet, deren Ministerium das Projekt finanziell gefördert hat. Bei einem großen öffentlichen Abend am Freitag, den 21.10.2016 werden die Ergebnisse dann vorgestellt, Interessenten können sich beim Wochenende anmelden.



Mitte Juni machen sich die Teilnehmer des Leiterkopfbiwaks zusammen mit einigen freiwilligen Helfern auf den Weg in's Steinerne Meer um Vorräte und Material hochzubringen und Müll von oben nach unten zu transportieren.

Daß das auch nach einem schneearmen Winter seine Tücken haben kann zeigt uns Toni Müller eindrucksvoll in Bild und Text.

Was sonst noch passiert ist lest ihr hier im

Bericht von Toni Müller



Werner Zagler berichtet von der Rettungsübung des HRVD am 18.6.2016 in St. Andreasberg/Harz bei dem ca. 80 Höhlenretter den Ernstfall probten.

Die Übung fand im Altbergwerk „Roter Bär“ statt und stieß auf ein breites Medieninteresse.

Hier der Bericht von Werner Zagler



Auf der Sitzung des VHM-Fachbeirats am 14.Juni wurde einstimmig und ohne Enthaltungen Harald Reiner zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. (Siehe Satzung §6 Abs. 3)

Erfahrung für das Amt bringt er reichlich mit, da er diese Position von 1998 bis 2010 bereits zwölf Jahre lang inne hatte. Für die Zukunft wünscht er sich die Unterstützung und Solidarität aller Mitglieder und die gelegentliche Möglichkeit auch etwas zu deligieren. Die Katasterführung verbleibt kommisarisch bei ihm.



Trotz schrecklicher Wettervorhersage brechen Elisabeth und Toni Mitte Pfingsten zu ihrer traditionellen Pfingsttour zur Wasseralm auf.

Die Fahrt über den Königssee klappt reibungslos, aber auf der Wasseralm sind sie allein. Was sie dort sonst noch erwartet und wie naß sie bei dieser Aktion geworden sind lesen Sie ...

... hier



Für das Fest im Gleissental rückten Gisela und Christian bereits um 09:30 Uhr an. Zufällig war die Wegabsperrung an der Wendeschleife offen und so konnten die beiden den Klapp-Pavillon, Getränke, Grill, und vieles mehr per PKW in den aufgelassenen Steinbruch fahren und dann das Auto wieder zurück zum Parken bringen.

Als Nächste folgten Harald, Werner und Gertrud mit ihren beiden Kindern und zwei Freunden, Toni und Elisabeth, Ewald, Robert, und schließlich Daniele mit dem Höhlenrettungsbus mit dem benötigten Material für die Seilbahn, so daß mit dem Aufbau begonnen werden konnte. Wie üblich gab es mehrere Seile um das Abseilen und die Steigtechnik zu üben. Auch die Seilbahn als absolute Hauptattraktion wurde von Werner und Daniele eingerichtet und war für alle ein Riesenspaß.

Der Wettergott war gnädig und verschob den Regen auf später so daß auch das Grillen nicht zu kurz kam und ein schönes Fest draus wurde.



Ende Mai haben viele fleißige Vereinsmitglieder zusammengeholfen und nun das ehemalige Vereinsheim weitestgehend leergeräumt. Ganz besonderer Dank gilt Gisela und Christian Brack, Daniele D'Auria, Elisabeth Zahner, Toni Müller, Jean-Paul Concari und Gerhard Meidinger.

Es war auch höchste Zeit, denn die Bagger hatten schon mit der Arbeit begonnen und zuerst Wurzelstöcke und dann den Mutterboden beiseite geräumt.

(Fotos: Toni Müller)


Christian Brack berichtet von mehreren Fledermauszählungen in der Wendelsteinhöhle zusammen mit Peter Hofmann, Elisabeth Zahner, Toni Müller, Felix Fröhlich und seiner Frau Gisela.

Dabei hat er einmal leider auch eine Fledermaus gefunden die im Eis eingefroren war. Sie muß schon vor längerer Zeit ums Leben gekommen und dann eingefroren sein.

Hier geht es zu seinem Beitrag

 
(Foto: Elisabeth Zahner)

Liebe Vereinsmitglieder und Besucher,

leider wird wegen einer Umbaumaßnahme unser schönes Vereinsheim das uns viele Jahre lang von BMW zur Verfügung gestellt wurde abgerissen. Darin hatten wir unsere exzellente Bibliothek zum Thema Höhle untergebracht, und es diente uns unter anderem für unsere monatliche Vortragsreihe mit Themen von "Archäologie in Höhlen" bis "Zeitkorrelierte barometrische Vermessung".

Deshalb sind wir jetzt dringend auf der Suche nach Räumlichkeiten in München oder der näheren Umgebung in denen wir zumindest unsere Bibliothek unterbringen können. Als Höhlenforscher sind wir auch für ausgefallene Ideen immer aufgeschlossen. Bitte einfach eine Mail schreiben an

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Vom 29.7.2016 bis 13.8.2016 veranstaltet der Höhlenverein Blaubeuren ein Ausbildungslager für junge Höhlenforscher. Weitere Infos und das Anmeldeformular findet ihr unter www.juhoefola.de