Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Liebe Mitglieder der Höhlenforschung Südbayern und des Vereins für Höhlenkunde in München!
 
Eine gebündelte Kraft in der deutschen Höhlenforschung!
Mit einem gemeinsamen Verein wollen wir, die Vorstände der beiden großen südbayerischen Vereine‚ 
'Höhlenforschung Südbayern e.V. (HFS)‘ und  des ‚Vereins für Höhlenkunde in München e.V. (VHM)‘,
das Angebot und die Möglichkeiten für unsere Vereinsmitglieder zukünftig verbessern.
 
Diese Fusion wird nach dem Umwandlungsgesetz Verschmelzung genannt.
Unsere Vereine leben von den Beiträgen und Aktivitäten der Mitglieder, sie sind Orte des Kennenlernens
und des Austauschs. Wir Vorstände setzen den Rahmen, ein Angebot, das alle Mitglieder nutzen können,
aber nicht müssen. Forschungen werden mit den Beiträgen aller finanziell, nicht zuletzt durch die Steuer-
befreiung der Gemeinnützigkeit, unterstützt.
 
Daher ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle, die unsere Vereine  mit Leben erfüllen, Touren oder
Trainings anbieten, oder aber sich auch mit Wissen, Erfahrung und  Meinungen einbringen.
 
Höhlen sind kein rechtsfreier Raum, deswegen leisten Vereine Lobbyarbeit und vertreten die Interessen
der Mitglieder vereinspolitisch und auch gegenüber Behörden. Die Vereine bieten Absicherungen und
Versicherungen. Sie sind zudem Türöffner für allerlei Aktivitäten, insbesondere auch im Ausland.
 
Wir, die Vorstände von HFS und VHM, haben Anträge auf Verschmelzung unserer gleich großen Vereine
in die anstehenden Jahreshauptversammlungen eingebracht.
Diese Anträge bedeuten einen neuen Aufbruch in München und Südbayern. Wir gewinnen gemeinsam!
Eine ‚Fusion auf Augenhöhe‘ ist seitens einiger Mitglieder der HFS gewünscht, manche Mitglieder im VHM
fürchten eine ‚Kaperung des VHM durch die HFS‘. In diesen Begriffen schwebt im Hintergrund die
Vorstellung von Konkurrenz oder der Macht eines Stärkeren. Dieses Bild ist irrational, es geht nicht um
größer, besser oder stärker.
 
Wir, die Vorstände von HFS und VHM, vertreten die Satzung und stehen für  gebündelte Aktivitäten,
mehr Austausch, größere finanzielle Mittel, mehr Erfahrung, größeres politisches  Gewicht und eine
belebte Mitgliederzeitschrift von der auch stille Förderer des gemeinsamen Vereins profitieren.
 
Der VHM behält den Traditionsnamen, übernimmt das Logo der HFS und zusätzlich den Schriftzug
‚Höhlenforschung Südbayern‘. Aus unserer Sicht ein fairer Vorschlag, und viel besser als anders herum.
Wir vertreten den Verein als Summe der Meinungen aller. Deswegen planen wir als ersten Schritt nach der
Verschmelzung zeitnah Neuwahlen.
Menschen und Positionen im Verein unterliegen einem Wandel und mit diesem wandelt sich eine
Vereinskultur. Die Führung des gemeinsamen Vereins wird in allen Positionen
neu gewählt werden. Bei der Verschmelzung steht für uns Vorstände die satzungsgemäße Unterstützung
unserer Mitglieder im Interesse der Höhlenforschung im Mittelpunkt. Dafür stehen wir auch in einer
gemeinsamen Zukunft. Es geht um Angebote an Euch. Die Mehrheit entscheidet, wer im neuen Verein
welche Position verantwortet. Das ist Euer Einsatz. Wie immer im Leben gilt, Schwierigkeiten wird kein
anderer für Euch lösen. Ihr gestaltet den Verein und die Vereinskultur.
Ihr entscheidet!
 
Herzlich grüßen Euch Gisela, Florian, Jürgen, Peter, Roland und Tobias
 
 
München, den 12.02.2019
 

...für einen möglichen Zusammenschluss der Münchner Höhlenvereine.

 

Wann?     

am Freitag, den 01. Februar 2019 um 19.00 Uhr 

Wo?         

im Gemeindezentrum der Evang. Jesus-Christus-Kirche

in der Hartstraße 6-8 in Germering

 

 

 

 

 

Am 16.10.2018 fand die letzte offizielle Führung durch den Bunker Fridolin in Freising statt und

Mitglieder des VHM hatten die Möglichkeit teilzunehmen. Ich wollte mir das gerne ansehen. Bunker

Fridolin mit Rollstuhl? Kann das funktionieren? Was war hier eigentlich untergebracht?

Der Bunker wurde während des kalten Krieges am Standortübungsplatz nördlich von Freising

erbaut (1961/62). Er beherbergte das Flugkontrollzentrum der US-Luftwaffe für die Luftraum-

überwachung und Jägerleitung, später übernahm das deutsche Militär. Der langjährige Werksleiter

hat die Führung durch das jetzt komplett leere Bauwerk mit sehr viel persönlichem Engagement

durchgeführt.  Es war sehr interessant und trotz meiner körperlichen Einschränkung recht gut

zu bewältigen.

 

         

 

 Nur die Technikräume sind noch voller Maschinen und Schaltstellen.

 

       

       

Wenn ihr mehr über den Bunker Fridolin erfahren wollt, dann lest den nächsten Schlaz. 

Dort könnt ihr noch mehr Hintergrundinformationen erhalten.

 

Leo Mayer

 

 

 

 

 

 

Anbei der Bericht vom Treffen der ECRA, auch zu finden auf der Homepage der Österreichischen Höhlenrettung!

Viel Spaß beim Weiterlesen!